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Steigleitung "nass-trocken"

Mit Steigleitungen „nass / trocken” werden Leitungen bezeichnet, die normalerweise wasserfrei bleiben und nur im Bedarfsfalle durch Fern- betätigung von Armaturen mit Wasser aus dem Trinkwassernetz ge- füllt werden.

Diese Ausführung dient zur Erstbrandbekämpfung durch den Laien mittels Wandhydranten.
Und im weiteren Verlauf der Feuerwehr 

STG trocken nass

Hier wird das Löschwasser erst über einen elektrischen Kontakt, der an einem Wandhydrantenschrank ausgelöst wird, in die Leitung geflutet.

steigleitung nass trocken Ventil


Das benötigte Löschwasser steht bis zu diesem Zeitpunkt an einer Füll- und Entleerungsstation an, die über Membrane geöffnet wird.

LWT FES

 

Die Befüllung muss nach DIN 14462 innerhalb von 60 Sekunden erfolgen,

was die Installation in großen Bauvorhaben sehr schwierig machen kann.
Dieser Typ der Steigleitung kommt immer dort zum Einsatz, wo Frostgefahr herrscht und daher eine ständig unter Wasser stehende Leitung nicht möglich ist.
Eine Dimensionierung ist nicht fest vorgegeben und muss individuell berechnet werden, um Wassermengen und -drücke zu garantieren.

Die Steuerungs- und Überwachungseinrichtungen der Anlage müssen jederzeit von jedem angeschlossenen Wandhydranten in Betrieb genommen werden können. Die Füll- und Entleerungsstation muss von allen Wandhydranten zwangsgesteuert sein. Sie muss öffnen, wenn ein Wandhydrant betätigt wird und darf erst schließen, wenn alle Entnahmestellen geschlossen sind. Mit dem Schließen der Füll- und Entleerungsstation muss die Entleerung der Anlage selbsttätig erfolgen.
 
Die Entlüftung der Leitungen muss so bemessen sein, dass im Einzelfall spätestens 60 Sekunden nach Betätigung des am ungünstigsten gelegenen Wandhydranten Wasser zur Verfügung steht.
 
Für die Dimensionierung der Steigleitungen „nass / trocken” gelten dieselben Vorgaben wie bei der Steigleitung „nass”.

Für eine Leitung nach S-Standard (Selbsthilfe) wird gefordert, dass mindestens 48 Liter pro Minute geliefert werden.

Für eine Leitung nach F-Standard (für die Feuerwehr) sind dagegen 300 Liter pro Minute notwendig. 

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