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Steigleitung "nass"

Diese Ausführung dient ebenfalls zur Brandbekämpfung durch den Laien mittels Wandhydranten.

 

steigleitung nass

 

Mit Steigleitungen „nass” werden ständig unter Druck stehende Wasserleitungen bezeichnet, die in baulichen Anlagen fest verlegt sind und mit absperrbaren Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen an den Löschwasser-Entnahmestellen versehen sind.

Da Steigleitungen „nass” in der Regel an Verbundsysteme ange- schlossen sind, muss zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität eine ständige Erneuerung des Wassers gewährleistet sein.

Daher müssen an den Enden der Steigleitungen häufig benutzte Entnahmestellen vorgesehen werden.

Lässt sich dies nicht verwirklichen, muss eine Spülmöglichkeit am Rohrende eingebaut sein. Dabei muss mindestens das 1,5-fache des Wasservolumens von der Zuleitung zur Steigleitung einmal wöchentlich entwässert werden (automatische Spülung).

In Deutschland erfolgt die Trennung zwischen Trink- und Löschwasser gemäß der DIN 1988-6 mittels eines offenen Vorlagebehälters, da stagnierendes Wasser auf Dauer verkeimt und bei Druckabfall das verkeimte Wasser zurücklaufen und dann die Trinkwasserleitung verkeimen kann. Um die notwendigen Drücke an den Wandhydranten zu erreichen, muss zusätzlich eine Feuerlöschpumpe eingebaut werden.

Die Steigleitungen „nass” müssen so dimensioniert sein, dass ein Einsatz von Wandhydranten gewährleistet ist.

Entsprechend den Gebäudehöhen muss der notwendige Druck ggf. über Druckerhöhungsanlagen oder Druckminderer reguliert werden.

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